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 Norwegen  Niederlande

Noch einmal weg - im November in die Niederlande

2018 - das Jahr, das mit einem endless summer in Erinnerung bleiben wird!

Giethoorn

Endless summer - für uns persönlich, da unser erstes Reisejahr mit dem eigenen Wohnmobil so sehr intensiv war und natürlich auch aufgrund dieses heißen, trockenen, schönen Sommerwetters. Die Freude ist groß, als auch die letzten Urlaubstage Anfang November zwar kalt sind, aber doch mit schönem Wetter zu einer abschließenden Fahrt einladen.
Gleich nach der Arbeit am Freitag nachmittag geht es los, Richtung Giethoorn.
         Da der ausgesuchte Stellplatz bereits geschlossen war, landeten wir auf dem sehr netten Campingplatz Haamstede. Zum Glück sind wir bereits Freitags losgefahren, am folgenden langen Wochenende wurde der Platz doch sehr voll. Und so stellte sich unser Blick am Morgen durch unser Frontfenster mit Kälteschutz und Sonnenstrahlen dar:

                                                        

Auch im Morgenlicht betrachtet fanden wir, dass wir es gut angetroffen hatten:      

   Und was macht man in Giethoorn? Ganz klar: Eine Grachtenfahrt

  

     

Wir hatten so viel Spass, der Eine beim Boot steuern, die Andere beim Fotografieren - so dass wir leider die Abfahrt zurück zur Anlagestelle verpassten. Nun ja, den Zettel, den wir als Info mitbekamen, hatten wir leider auch nicht gelesen... Es drohte uns eine weitere, diesmal sehr lange Runde auf den Einbahnkanälen. Es war aber Herbst, sogar schon November und der Kanal doch einigermaßen leer. Um also bei der Wahrheit zu bleiben, schipperten wir als Geisterfahrer ein Stück zurück, so dass wir nur 20 Minuten zu spät ankamen und auch keine Extragebühr bezahlen mussten. Dennoch möchten wir an dieser Stelle ausdrücklich von Nachahmungstaten abraten!      

Zwischenzeitlich wurde es doch langsam recht kühl, so dass wir uns ein Lokal suchten. Im Piccola Venezia fanden wir, was wir brauchten, ein bißchen Alkohol zum Aufwärmen und eine leckere Pizza. Ein Lokal mit der richtigen Mischung zwischen schick und doch gemütlich. Alles wunderbar sauber, frische Zutaten für das Essen und eine charmante und witzige Bedienung sorgten für einen entspannten Aufenthalt. War der Tag bisher nur bedeckt, so regnete es beim Verlassen des Lokals. Das machte aber nichts, wir hatten den Herbsttag gut ausgekostet und machten uns auf die Weiterreise Richtung Lemmer. Hier landeten wir ebenfalls ungeplant,- da der angepeilte Platz gar nicht mehr existierte -, im Wassersportzentrum Tacozijl.

     

     

Wir bekamen einen Platz für One-Night-Womo-Stands, mit dem wir sehr zufrieden waren und erwachten am nächsten Tag bei Sonnenschein und blauem Himmel. Lemmer bot sich uns mit Bilderbuchwetter dar.      

     

        

  

Ganz klar, dass man sich bei den Temperaturen wieder aufwärmen und stärken muss, bevor die Reise weitergeht. Die Brasserie No. 14 erschien uns sehr symphatisch. Auch hierfür können wir nur unsere uneingeschränkte Empfehlung geben.

Weiter geht es nach Enkhuizen

In Enkhuizen am Hafen finden wir noch einen der wenigen ausgewiesenen Plätze für Wohnmobile, andere, die später kommen, stören sich nicht an den Markierungen und sehen sich auch nicht aufgefordert, die Übernachtungsgebühr zu bezahlen. Nun ja, wir jedenfalls haben einen 'richtigen' Platz und haben die Gebühr ausgerichtet, so dass wir sehr entspannt die Aussicht genießen können. Wer Segel- und andere schiffe sehen möchte, der ist hier genau richtig. Ob morgens beim Brötchenholen oder spät abends, das Wetter ist mittlerweile richtig kalt, aber der Himmel klar und das Licht super. Abends kehren wir in die Bierkneipe vor Ort: Herberge de Compagnie ein. Auch wenn wir mit dem niederländischen und belgischen Bier nicht so viel anfangen können, so ist die Stimmung und Gemütlichkeit hier super.

 

 

 

 

 

Abstecher nach Amsterdam

Ein Tag des langen Wochenendes ist noch übrig und offen für eine spontane Verplanung. Wir fahren daher für die nächste Übernachtung den schon bekannten Stadtstellplatz im Norden Amsterdams an. Dieses kuriose ehemalige Werftviertel finden wir total interessant. Die kostenfreie Fähre, die direkt am Bahnhof in der Stadt anlegt, ist ein weiterer Vorteil, der den eigentlich nicht schönen Platz attraktiv macht. Wir machen uns noch am Abend auf den Weg in die Stadt und freuen uns über die Gelegenheit, Abendfotos zu schießen und essen und trinken zum Abschluss im 'tunifeest. Eng, gemütlich, freundlich, lecker und ein Cocktail, der es in sich hat, leider auch beim Preis.
Da wir Amsterdam bei Tag in diesem Jahr schon besucht hatten, fahren wir am nächsten Tag gleich weiter auf unseren Heimweg, nicht aber ohne einen letzten Blick auf's und einen Spaziergang am Meer einfließen zu lassen und kommen dann sehr zufrieden und erfüllt wieder zu Hause an, bereit für den Winterschlaf, für Freunde und Familie, für Weihnachten und Erledigungen, die im Sommer einfach liegen geblieben waren.

 

 

 

 

 

 

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